Häufig gestellte Fragen zu Bewerbungsschreiben und Lebenslauf

Von Mag. Werner Hammerl
Gründer und Projektleiter der Bewerbungsberatung.AT

Mit folgenden Fragen (FAQ) zu den Themen "Das optimale Bewerbungsschreiben/Anschreiben" und "Die richtige Lebenslauf-Gestaltung" werden die Karriere-Experten der Bewerbungsberatung.AT immer wieder von Bewerberseite konfrontiert:

Was ein gutes und überzeugendes Bewerbungsschreiben ausmacht

Mag. Werner Hammerl © Archiv Welchen Stellenwert nimmt das Anschreiben innerhalb der Bewerbung ein? Mit Hilfe des Anschreibens beschreiben Bewerber möglichst anschaulich und überzeugend, inwiefern sie den konkreten Anforderungen an die vorliegende Position entsprechen können.

Welche Informationen soll ein Anschreiben (in welcher Reihenfolge) enthalten? Absender (mit sämtlichen Kontaktdaten) – Empfänger – Erstellungsdatum – Betreffzeile (mit Hinweis auf die Position) – Begrüßung/Anrede – Bewerbungsmotivation – relevante Ausbildungen/Qualifizierungen – relevante Berufserfahrung – relevante Persönlichkeitseigenschaften („Soft Skills“) – relevante Zusatzqualifikationen – Beschreibung der nächsten Schritte – Verabschiedung – Unterschrift – Anlagenvermerk

Welche Angaben sollte man in einem Anschreiben möglichst nicht machen? Alle Angaben, die nichts mit den vorliegenden Anforderungen zu tun haben oder gar ausdrückliche Hinweise auf vorhandene „Nicht-Entsprechungen“ durch den Bewerber.

Ist ein Anschreiben nicht so etwas wie ein „ausformulierter Lebenslauf“? Nein, da im Anschreiben nur jene Inhalte aus dem Lebenslauf Verwendung finden, die einen unmittelbaren Rückschluss auf die Bewerber-Eignung (hinsichtlich der zu besetzenden Position/en) erlauben.

Dürfen im Anschreiben nur ausformulierte Sätze/Inhalte verwendet werden? Nein; auch wenn der überwiegende Teil eines Anschreibens in der Regel aus ausformulierten Sätzen besteht, spricht nichts dagegen, einzelne (Aufzählungs-)Punkte auch nur stichwortartig zu beschreiben.

Reicht es, wenn ich den Text mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ eröffne? Nur wenn man keine – für die Bewerbung – zuständigen Personalentscheider namentlich ausfindig machen kann, sollte man die „Notlösung“ der anonymen Anrede verwenden.

Welche Fehler werden bei der Anschreibengestaltung häufig gemacht? Zuwenig maßgeschneiderte Anschreibeninhalte („Serienbrief-Texte“) sowie beliebig erscheinende Aufzählungen mit mangelhafter Anschaulichkeit/Überzeugungskraft („Lippenbekenntnisse“) finden sich in der Mehrzahl aller Bewerbungsschreiben!

Welches Layout sollte man im Anschreiben verwenden? Am besten verwendet man im Anschreiben das gleiche Layout wie im Lebenslauf.

Wie lang soll/darf ein Bewerbungsschreiben in der Regel sein? Der Umfang des Anschreibens darf EINE (volle) A4-Seite nicht überschreiten!

Kann man Anschreibentexte nicht einfach auch von Vorlagen abschreiben? Nein, da man damit den wechselnden Anforderungen aus den Stelleninseraten nicht (ausreichend) gerecht werden kann und derartige unauthentische „Serienbrief- Bewerbungen“ von Personalentscheidern sofort erkannt werden und in der Folge unbeachtet bleiben.

Welche Fragen der Personalisten sollte das Anschreiben beantworten? Orientieren Sie sich diesbezüglich am Content-Gerüst des Bewerbungsschreibens für einen typischen Berufseinsteiger.

Was einen guten und zeitgemäß erstellten Lebenslauf ausmacht

Welchen Stellenwert nimmt der Lebenslauf innerhalb der Bewerbung ein? Mit Hilfe des Lebenslaufes verschaffen sich Personalentscheider einen schnellen und möglichst kompletten Überblick über den bisherigen Karriereverlauf des Bewerbers.

In welcher grundlegenden Form werden heute Lebensläufe erstellt? Heute verwendet man vorwiegend die sogenannte TABELLARISCHE Lebenslauf-Struktur, die neben klar strukturierten Zeitangaben auch noch die beruflich relevanten Inhalte, die ausschließlich kurz, prägnant und in Stichworten beschrieben werden, transportiert.

Welche Informationen/Angaben soll ein Lebenslauf enthalten? Angaben zur Person (inkl. sämtliche Kontaktdaten), zur Aus- und Weiterbildung, zur Berufspraxis sowie zu weiteren (beruflich relevanten) Zusatzqualifikationen. Vergleichen Sie dazu auch unser Content-Gerüst für den Lebenslauf eines Berufseinsteigers.

Welche Angaben sind normalerweise nicht (mehr) erforderlich? Alle Angaben zu Eltern/Geschwistern/ Ehegatten, Religionsbekenntnis, Firmen- Austrittsgründen, Persönlichkeitseigenschaften („Soft Skills“) sowie zu beruflich nicht relevanten Hintergründen des Bewerbers.

Was ist bei den Zeitangaben zu beachten? In vielen Fällen reicht es aus, längere Zeiträume nur über die Angabe der Jahreszahlen zu definieren. Im Falle einer lückenlos durchgehenden Dokumentation können zusätzlich auch noch die Monatsangaben gemacht werden.

Reiht man die Lebenslauf-Stationen nun zeitlich AUF- oder ABsteigend? Auch wenn sich der antichronologische Aufbau (aktuelle Inhalte werden dabei zuerst gelistet) heute immer weiter verbreitet, ist auch die herkömmliche chronologische Zeitenreihung immer noch möglich/erlaubt.

Muss man den derzeitigen Arbeitgeber ebenfalls namentlich anführen? Nein; bei der aktuellen „Berufsstation“ reicht es, wenn man das Unternehmen des jeweiligen Arbeitgebers (z.B. mittels Branchen zuordnung und Dienstort) lediglich „umschreibt“.

Welche Fehler sollte man bei der Lebenslaufgestaltung möglichst vermeiden? Vor allem längere „undokumentierte (Zeit-)Lücken“ sowie alle Angaben von kontraproduktiven Informationen, welche negative Rückschlüsse auf den Bewerber erlauben.

Wie lang soll/darf ein Lebenslauf in der Regel sein? Mindestens EINE (volle) A4-Seite und maximal ZWEI (volle) A4-Seiten.

Wie wird ein zeitgemäßer tabellarischer Lebenslauf am besten strukturiert? Orientieren Sie sich diesbezüglich am Content-Gerüst des Lebenslaufes für einen typischen Berufseinsteiger.

Falls Ihre Frage/n hier noch nicht (ausreichend) beantwortet wurde/n, wenden Sie sich am besten direkt an die Karriere- Experten der Bewerbungsberatung.AT!

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Autor: red.